JAHRESWECHSEL UPDATE

1)  AHV: Anpassung Beitragssatz

  • Der EO-Lohnbeitrag steigt von 0.45% auf 0.50%. Somit erhöht sich der AHV/IV/EO-Beitragssatz von 10.55% auf 10.60%.
  • Arbeitnehmer: 5.30%
  • Arbeitgeber:    5.30%
2)  BVG 2. Säule: Grenzbeträge
     Die Grenzbeträge in der zweiten Säule ändern 2021
  • Mindestjahreslohn:
  • Koordinationsabzug:
  • Minimal versicherter Lohn:
  • Maximal versicherter Lohn:
CHF 21‘510
CHF 25’095
CHF  3’585
CHF 60’945

3)  Maximalbeiträge 3. Säule

  • Die Maximalbeiträge in der dritten Säule erhöhen sich auf:
  • Mit Pensionskasse:              max. CHF 6‘883
  • Ohne Pensionskasse:          max. CHF 34‘416 (max. 20% vom Nettoeinkommen)

4)  Quellensteuer

  • Das neue Bundesgesetz und die Verordnung über die Quellensteuer treten am 01.01.2021 in Kraft.
  • Direkte Quellensteuerabrechnung mit dem anspruchsberechtigten Kanton und nach dessen Modell (Monats- und Jahresmodell).
  • Neue Zuständigkeitsregelung: Wohnsitzkanton, Wochenaufenthaltskanton, Wegfall Arbeitsortprinzip.
  • Nachträgliche Korrekturen nur noch mit nachträglicher ordentlicher Veranlagung.
  • Rulings verlieren Gültigkeit.
  • Neue Tarifzuteilungen bei Teilzeitarbeitnehmer
  • Abgrenzung Arbeitnehmer und Künstler, Sportler, Referenten – nur noch Pauschalspesenabzug
  • Dies nur einige Neuerungen – bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden.

5)  Vaterschaftsurlaub ab 01.01.2021

  • Vaterschaftsurlaub von zwei Wochen, 10 Arbeitstage
  • Bezug innerhalb von 6 Monate nach Geburt des Kindes möglich, am Stück oder verteilt auf einzelne Tage
  • Entschädigung von 80% des durchschnittlichen AHV-pflichtigen Erwerbseinkommens, höchstens CHF 196 pro Tag
  • Auszahlung der EO-Entschädigung an Arbeitnehmer oder Arbeitgeber, wenn dieser den Lohn weiterhin bezahlt

6)  COVID-19 – Massnahme BVG

  • Arbeitgeber dürfen zur Bezahlung von Arbeitnehmerbeiträge an die berufliche Vorsorge die Arbeitgeberbeitragsreserven verwenden, befristet bis 31.12.2021

7)  COVID-19–Kredit

  • Pflichten und Folgen für Verwaltungsrat/Geschäftsleitung bei einer ungerechtfertigten Beanspruchung/Verwendung eines COVID-Kredites
  • Sind die Voraussetzungen für den COVID-Kredit zum Zeitpunkt der Beantragung gegeben? – Gründung der Unternehmung vor dem 1. März 2020 / Wesentlicher Umsatzrückgang aufgrund COVID-19 / Nicht in Konkurs- oder Nachlassverfahren
  • Werden die Kredite korrekt verwendet? – Kreditbetrag muss zurückbezahlt werden können / Aktivitäten, welche von der Verordnung gedeckt sind
  • Wir empfehlen Ihnen diese Fragen kurz zu klären, um allfällige Probleme zu vermeiden. Wichtig ist bei Unsicherheiten uns noch im Dezember 2020 zu kontaktieren.

Bei Fragen oder Unklarheiten zu den obigen oder weiteren Themen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.